Yoga

Im Yoga geht es um die Vereinigung des individuellen Selbst mit dem unendlichen universellen Selbst. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, aber aufgrund seiner Popularität im Westen, denkt man bei dem Begriff Yoga häufig erst einmal an die körperlichen Übungen, die Asanas oder Yoga-Asanas, genannt werden. Kombiniert man diese mit Atem-Übungen (Pranayama) praktiziert man klassisches Hatha Yoga.

Die Asanas, die Körperübungen, wirken intensiv auf die Statik, Beweglichkeit und Stabilität des Rumpfes und der Wirbelsäule ein. Um die Asanas „skoliosegerecht“ zu machen, sollten sie mit dem Yogalehrer und Physiotherapeuten durchgesprochen und modifiziert werden. Wenn man Übungen wie den Drehsitz, das Dreieck oder die Kobra der jeweiligen Skoliose anpasst, können sie eine Behandlung nach Schroth deutlich bereichern.

Die Yoga-Übungen machen außerdem in der Regel großen Spass, schulen das Körperbewußtsein, schulen die Atmung und können durch „skoliosegerechtes“ Atmen (Dreh-Winkel Atmung) eine zusäzliche Komponente in der Therapie darstellen.

Yoga Übungen verfolgen grundsätzlich einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele zugleich in Einklang bringen soll. Hierzu gibt es in einer typischen Unterrichtseinheit statische und dynamischen Übungen, eine Phase der Tiefenentspannung sowie eine Meditation. In einer guten Yogastunde wird durch die Kombination von Körperhaltungen, Bewegungsabläufen, inneren Konzentrationspunkten und Atemführung die Energie derart stimuliert, dass sie beginnt in den Energiezentren spürbar zu werden.

Teile diese Seite:

  • http://skolinale.de/konservative-therapie/yoga/