Ein Zitat zum Thema Massage lautet: „Wie jeder Mensch instinktiv eine geschwollene und deshalb schmerzende oder gestoßene Stelle seines Körpers reibt oder drückt und so versucht, den durch die Spannung verursachten Schmerz zu mindern, so wird dieses instinktive Mittel wohl auch als Heilmittel zu allen Zeiten angewandt worden sein.“
(Franz Kirchberg: Handbuch der Massage und Heilgymnastik -1926)
Massagen sind eine Therapieform der manuellen Therapie. Sie dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz.
Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus, was auch die Psyche mit einschließt.
Der Orthopäde Albert Hoffa, Berlin (1859-1907) führte erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Massage in Deutschland ein. Er setzte die Massage speziell für den Bewegungsapparat ein und kombinierte sie mit einer gelenkspezifischen Übungsbehandlung. Nach seiner Auffassung könnten nur Ärzte „pathologische Produkte der Muskulatur palpieren und massieren“. Jeder seiner Assistenzärzte musste daher die Massage erlernen und praktizieren.
Die Klassische Massage ist wissenschaftlich und medizinisch anerkannt und es gibt keine Zweifel an ihrer Wirkung.
Da Skoliose Patienten häufig an deutlichen und schmerzhaften Verspannungen der Rücken- und Nackenmuskulatur leiden, sind regelmäßige und gründliche Massagen sinnvoll.