Autogenes Training

Das Konzept des autogenen Trainings wurde 1932 von dem Arzt I.H.Schultz entwickelt. Die Grundlage dieser Technik ist die „konzentrative Selbstentspannung”, bei der durch Autosuggestion („Selbstbeeinflussung”) eine Veränderung der psychovegetativen Funktionen erreicht werden kann. In der Basisstufe des autogenen Trainings wird über spezielle Wahrnehmungsübungen versucht, eine völlige Konzentration auf seinen Körper zu erreichen. Man unterscheidet:

Wärmeübungen, bei denen suggeriert wird, dass sich Körperteile warm anfühlen, Schwereübungen suggerieren die Schwere der Körperteile
Mit Atem- und Herzübungen wird versucht, Atem- und Herzfrequenz zu beeinflussen Nach mehrwöchigem Üben lassen sich Körperreaktionen beeinflussen, wodurch eine gute Entspannung in Stresssituationen erreicht werden kann.

In einer fortgeschrittenen Stufe des autogenen Trainings benutzt man Bilder und Situationen, die vom Übenden selbst gewählt werden, in die sich der Patient begibt und bewusst erlebt. Hierbei wird nicht nur eine Entspannungssituation erreicht, sondern durch das Erlernen einer verbesserten Selbsterkenntnis und Eigenwahrnehmung können Problemlösungen erarbeitet werden.

Teile diese Seite:

  • http://skolinale.de/konservative-therapie/entspannungstechniken/autogenes-training/