Rett-Syndrom

Das Rett-Syndrom ist eine genetisch bedingte Veränderung und kann derzeit nicht ursächlich behandelt werden. Bisher können nur die Symptome behandelt oder gelindert werden.

Ungefähr 75 % aller Mädchen mit Rett-Syndrom entwickeln eine Skoliose, auch Kyphosen, Sitzbuckel treten häufig auf.

Zu den weiteren häufigen Begleitsymptomen neben Skoliose gehören: Stereotypien und damit verbundene Apraxie

  • Epilepsien unterschiedlicher Ausprägung
  • Gangstörungen (Ataxie)
  • mangelnde Durchblutung der Extremitäten mit kalten, bläulichen Füßen
  • Perioden beschleunigter und vertiefter Atmung, Atempausen, Luftschlucken, Atemunregelmäßigkeiten
  • Verdauungsprobleme
  • Zähneknirschen (Bruxismus)
  • Scheinbar mangelndes Interesse an Umwelt und Mitmenschen
  • Schlafstörungen
  • Speichelfluss
  • Kleinwuchs, kleine Füße

Einige dieser Symptome lassen sich nur schwer beeinflussen, andere sind gut behandelbar. Auch das ist von Kind zu Kind unterschiedlich.

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